Hygiene Doppelmembranpumpe (AISI 316L)

Die Hygiene Doppelmembranpumpe von Dellmeco sind dank der glatten Membranoberfläche FDA zugelassen, da durch das TFM das Wachsen von Bakterien und Keimen verhindert wird. Außerdem sind alle medienberührten Bauteile aus poliertem Edelstahl und erfüllen somit die Normen der Lebensmittel- und Pharmaindustrie. Sollten Sie spezielle Oberflächenbehandlungen benötigen, sind diese auf Anfrage möglich.

Zudem erlaubt unser Gelenkklammer-System, dank Klemmverbindung, die schnelle Demontage ohne Werkzeug. Selbstverständlich ist unsere Hygiene Doppelmembranpumpe auch CIP und SIP fähig. Unsere Pumpen sind mit verschiedenen Anschlüssen erhältlich, angefangen mit den verschiedenen Rohrverschraubungen nach DIN 11850, DIN 11864-1 oder ANSI. Auch Flanchverbindungen nach ANSI oder DIN 11864-2 Aseptik sind kein Problem. Zudem bieten wir noch Klemmverbindungen (TC) nach DIN 11864-3, Aseptik und ANSI an, ganauso wie SMS und RJT Anschlüsse.

Mobile Hygiene-Pumpen
Alle Dellmeco Pumpen sind als mobile Pumpen lieferbar. Um den Erfordernissen der Lebensmittel- und Pharmaindustrie gerecht zu werden, wird bei den Hygiene-Pumpen der Wagen aus Edelstahl gefertigt. Selbstverständlich können am Transportwagen alle für den Betrieb der Pumpe erforderlichen Zubehörteile (Filterregler, Schlauchhalter) montiert werden.

Heizmantel
Bei einer Vielzahl von Förderaufgaben ist es erforderlich, dass ein Produkt beheizt oder gekühlt werden muss. Für diese Anwendungen können die Seitenteile sowie die Materialien und Auslässe beheizt oder gekühlt werden. Zur Beheizung der Pumpe kann wahlweise Warmwasser, Dampf- oder Wärmeträgeröl verwendet werden. Die maximal zulässige Betriebstemperatur beträgt – 30 °C bis + 120 °C.

 


Sondervarianten

Unsere Doppelmembranpumpen gibt es in verschiedenen Zusatzoptionen und Ausführungen.
Gerne sind wir Ihnen bei der Auswahl behilflich und beraten Sie individuell und anwendungsbezogen:

 

Unsere leitfähigen Versionen sind für alle ATEX-Zone erhältlich – selbst Zone 0 ist realisierbar. Die technischen Eigenschaften verliert die Pumpe dabei nicht und kann somit uneingeschränkt in Produktionen eingesetzt werden, bei denen erhöhte Brand- und Explosionsgefahr herrscht. Unser Team berät Sie, je nach Einsatzgebiet und Anforderung, gerne bei der Auswahl der richtigen Doppelmembranpumpe.
Im Motorgehäuse wird ein berührungsloser Sensor (Näherungsinitiator) eingebaut. Dieser registriert jeden zweiten Hub der Membrane in der Pumpenkammer. Diese Art der Hubzählung ist unabhängig von der Betriebsart der Pumpe. Die Signale des Sensors lassen sich beispielsweise an eine vorhandene Steuerung oder an einen optional erhältlichen Hubzähler weiterleiten. Über den Hubzähler können der Pumpe die Hübe vorgegeben werden.

Ist die eingestellte Hubzahl erreicht, wird die Pumpe über ein ebenfalls optional erhältliches Magnetventil abgeschaltet. Über einen Drucksensor können die Hübe auch pneumatisch erfasst werden. Hierbei wird die Druckänderung im Motorgehäuse hinter einer Membrane gemessen.

Die Hubzähler sind in folgenden Ausführungen erhältlich:
SC 1 – Näherungsinitiator (Namur) mit ca. 3,0 m Anschlusskabel
SC 2 – Näherungsinitiator (Namur) mit Hubzähler
SC 3 – Näherungsinitiator (Namur) mit Hubzähler und eigensicherem Trennschaltverstärker gemäß Ex-Bereich
SC 5 – Druckschalter (1,0 – 10,0 bar) mit ca. 5,0 m Anschlusskabel
SC 6 – Druckschalter (1,0 – 10,0 bar) mit Hubzähler

Hinweis:
Wird der Näherungsinitiator (SC 1) im Ex-Bereich eingesetzt, ist zusätzlich zum Näherungsinitiator
ein eigensicherer Trennschaltverstärker vorzusehen.
Das Sperrkammersystem mit Membranbruchüberwachung ist in folgenden Ausführungen erhältlich:
BC 1 – Sperrkammersystem mit Membranbruchüberwachung, mit Sensoren
BC 2 – Sperrkammersystem mit Membranbruchüberwachung, mit Sensoren und Schaltgerät
BC 3 – Sperrkammersystem mit Membranbruchüberwachung, mit Sensoren, Schaltgerät
und eigensicherem Trennschaltverstärker (Ex-Bereich)

Hinweis:
Die maximal zulässige Betriebstemperatur für Pumpen mit Sperrkammersystem mit Membranbruchüberwachung beträgt bei PE-Pumpen + 70 °C und bei PTFE-Pumpen + 80 °C.
Bei Pumpen mit Seitengehäusen aus Kunststoff (PE und PTFE, auch elektrisch leitfähig) ermöglicht das Rückspülsystem eine Restentleerung von Rohrleitung und Pumpe. Im Seitengehäuse der Pumpe wird eine Bypass-Leitung eingebracht. Über Handventile wird die Bypass-Leitung geöffnet. Es ist darauf zu achten, dass das Handventil max. 10 mm ausgedreht wird, da Handventile im Hub nicht begrenzt sind. Die Bypass-Leitung kann auch über pneumatisch betätigte Ventile geöffnet werden.

Hierzu ist ein Ventil-Steuerdruck von mindestens 3,0 bar erforderlich. Bei Pumpen mit Seitengehäusen aus Metall (Aluminium, Grauguss und Edelstahl) ermöglicht das Rückspülsystem eine Restentleerung von Rohrleitung und Pumpe. Hierzu werden die Kugelventile in der Pumpenkammer saug- und druckseitig manuell angehoben. Bei Verwendung eines optional erhältlichen 4/2-Wege-Ventils kann das Rückspülsystem/Kugelanhebung beim Abschalten der Pumpe automatisch aktiviert werden.

Das Rückspülsystem/Kugelanhebung ist in folgenden Ausführungen erhältlich:
BF 1 – Rückspülsystem mit Handventil, Dichtungen aus EPDM für Pumpengehäuse aus Kunststoff und Metall
BF 2 – Rückspülsystem mit Handventil, Dichtungen aus PTFE für Pumpengehäuse aus Kunststoff und Metall
BF 3 – Rückspülsystem mit Handventil, Dichtungen aus FPM für Pumpengehäuse aus Kunststoff und Metall
BF 4 – Rückspülsystem mit pneumatischem Ventil, Dichtungen aus EPDM für Pumpengehäuse aus Kunststoff
BF 5 – Rückspülsystem mit pneumatischem Ventil, Dichtungen aus PTFE für Pumpengehäuse aus Kunststoff

Zubehör

Für diese Produktserie bieten wir folgendes Zubehör optional an:

 

Im Schalldämpfer der Pumpe wird ein Feuchtigkeitssensor (kapazitiv) montiert. Dieser Sensor erkennt jede Flüssigkeit, die bei einem Membranbruch zwangsläufig in den Motor der Pumpe gelangt. Das Ausgangssignal des Sensors lässt sich an eine vorhandene speicherprogrammierbare Steuerung oder an ein optional erhältliches Steuergerät weiterleiten.

Meldet der Sensor ein Alarmsignal, lässt sich dieser Alarm an ein ebenfalls optional erhältliches Magnetventil weiterleiten. Das Magnetventil unterbricht die Luftzufuhr. Die Pumpe stoppt.

Hinweis:
Wird die Pumpe ohne vorgeschalteten Wasserabscheider (Filterregler) betrieben, kann feuchte Druckluft zum Auslösen des Sensors (Alarm) führen. Es ist daher zwingend notwendig, vor der Pumpe einen optional erhältlichen Wasserabscheider (Filterregler) zu installieren.
Wird die Membranbruchüberwachung (DM1, DM2) im Ex-Bereich eingesetzt, ist zusätzlich zum Näherungsinitiator ein eigensicherer Trennschaltverstärker vorzusehen.

Die Membranbruchüberwachungen sind in folgenden Ausführungen erhältlich:
DM 1 – Feuchtigkeitssensor, kapazitiv (Namur) mit ca. 3,0m Anschlusskabel
DM 2 – Feuchtigkeitssensor, kapazitiv (Namur), mit Steuerger.
Beim Betrieb von druckluftbetriebenen Doppelmembranpumpen (Verdrängerpumpen) entsteht durch die oszillierende Bewegung der Membranen ein pulsierender Förderstrom. Um einen nahezu gleichförmigen Förderstrom zu erreichen, ist der Einsatz eines geeigneten aktiven Pulsationsdämpfers zwingend erforderlich.

Die Dellmeco F-Serie ist eine Speziell entwickelte Pumpe mit integriertem Pulsationsdämpfer und zwei separaten Produktkammern. Die erste Produktkammer wird zum Fördern einer Flüssigkeit aus einem Vorratsbehälter zur Anlage verwendet. Diese Kammer arbeitet unter Einsatz eines direkt aufgebauten und aktiv angesteuerten Pulsationsdämpfers. Der Produktstrom wird somit gleichmäßiger fördert. Für einen perfekten Einsatz des Pulsationsdämpfers muss mindestens ein Luftdruck von 1 bar anstehen.

Die zweite Kammer wird zur Rückförderung des überschüssigen Produktes (z.B. Farbe, Leim, Klebstoff…) aus der Anlage in den Vorratsbehälter verwendet. Eine weitere Verwendung der zweiten Kammer könnte das Zirkulieren des Produktes im Vorratsbehälter sein. Hierdurch kann das schnelle Sedimentieren eines Produktes verhindert werden.

Beim Einsatz der Dellmeco Pumpen mit Kunststoffgehäuse wird der Pulsationsdämpfer ohne die Verwendung weiterer Bauteile unmittelbar auf den Materialauslass geschraubt. Bei der Verwendung von Pumpen mit metallischem Gehäuse wird der Pulsationsdämpfer der Pumpe nachgeschaltet. Jeder Pulsationsdämpfer verfügt über einen separaten Druckluftanschluss. Pumpe und Pulsationsdämpfer sind gemeinsam an die Druckluftleitung anzuschließen, damit beide Einheiten mit dem gleichen Luftdruck versorgt werden. Sobald die Pumpe mit Luftdruck versorgt wird und zu fördern beginnt, beginnt auch der Pulsationsdämpfer die Pulsation zu reduzieren. Die Membrane des Pulsationsdämpfers dient wie bei den Doppelmembranpumpen als Trennmembrane zwischen der Luft- und der Produktseite. Reduziert oder steigt der Luftdruck infolge geänderter Betriebsbedingungen, reduziert bzw. steigt der Druck auf der Förderseite. Dies geschieht sowohl in der Pumpe als auch im Pulsationsdämpfer. Bedingt durch diese automatische Anpassung des Druckes wird eine gleichbleibend gute Dämpfung der Pulsation erreicht.
Durch Verwendung von leitfähigem Polyethylen als Gehäusematerial ist die Verwendung in Ex-Bereichen (EX II 2GD TX) sichergestellt.