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Welche Möglichkeiten gibt es bei der Installation einer Dellmeco-Pumpe?
Die druckluftbetriebenen Doppelmembranpumpen von Dellmeco sind trocken selbstansaugend. Bei gefüllter Saugleitung kann eine Saughöhe von bis zu 8,0 m WS erreicht werden. Die Saughöhe variiert je nach Membranwerkstoff und Fördermedium.

Die druckluftbetriebenen Doppelmembranpumpen von Dellmeco können im Fördermedium getaucht betrieben werden. Vor dem Eintauchen der Pumpe sind die Pumpenwerkstoffe zu überprüfen. Die Abluft des Luftmotors muss über eine separate Abluftleitung oberhalb des Flüssigkeitsspiegels in die Atmosphäre geleitet werden.

Die druckluftbetriebenen Doppelmembranpumpen von Dellmeco können mit einem saugseitigen Vordruck von max. 0,6 bar betrieben werden. Um einen ungewollten Volumenstrom zu verhindern, ist in der Saugleitung eine Absperrarmatur zu installieren.Alle Daten ermittelt mit Wasser (1mPas) bei + 20 °C

Wie setzt sich der Produktcode von Dellmeco zusammen?
DM – Dellmeco Pumpe
15 – Nennweite, DN
55 – Förderleistung in l/min. bei 8,0 barP – Gehäusewerkstoffe:
A – Aluminium
B – Aluminium PTFE-beschichtet
C – Grauguss
H – AISI 316L Hygiene (Edelstahl)
P – PE (Polyethylen)
R – PE leitfähig
S – AISI 316 Edelstahl
T – PTFE (Teflon)
Z – PTFE leitfähigT – Membranwerkstoffe:
E – EPDM
N – NBR (Buna/Nitril)
T – TFM/PTFE
S – Kugel-Ventilwerkstoffe:
E – EPDM (Kugelventil)
N – NBR (Kugelventil)
S – AISI 316 (Kugelventil)
T – PTFE (Kugelventil)
U – Polyurethan (Kugelventil)
C – Keramik (Kugelventil)
F – PTFE (Zylinderventil)
P – PE (Zylinderventil)
BC1 – Sperrkammer mit Sensoren, Standard
BC2 – Sperrkammer komplett mit Sensoren und Regler
BC3 – Sperrkammer komplett mit Sensoren und Regler, ATEX
DM1 – Membranbruch-Überwachung mit Sensor (Namur) ATEX
DM2 – Membranbruch-Überwachung mit Sensor (Namur) ATEX und Regler
F1 – Flanschanschluss PN10 mit EPDM O-Ring
F2 – Flanschanschluss PN10 mit NBR O-Ring
F3 – Flanschanschluss PN10 mit FEP/FPM O-Ring
F7 – Flanschanschluss PN10 DIN 2576
F8 – Flanschanschluss PN16, ANSI150
F9 – Flanschanschluss PN16 DIN 2277 / 2278
SC1 – Hubzählsensor (Namur) ATEX
SC2 – SC1 plus Hubzähler
SC3 – SC1 plus Hubzähler, ATEX
SC5 – pneumatische Hubzählung mit Druckaufnehmer
SC6 – SC5 plus Hubzähler
BF1 – Restentleerung, handbetrieben mit EPDM-Dichtungen
BF2 – Restentleerung, handbetrieben mit PTFE-Dichtungen
BF3 – Restentleerung, handbetrieben mit FPM-Dichtungen
BF4 – Restentleerung, pneumatisch mit EPDM-Dichtungen
BF5 – Restentleerung, pneumatisch mit PTFE-Dichtungen
AF1, AF2 – Filterregler mit Anschlussnippel
D – Fasspumpe
HJ – Heizmantel
HP – Druckluftbooster
MV – Pumpe extern angesteuert durch Magnetventil
S – geteilte Anschlüsse
P – Pulverpumpe
T – Trolley für Membranpumpe
CLEAN – Das „Clean-Paket“ ist für eine spezielle Pumpenanwendung bei der eine besondere Reinheit benötigt wird.
Wie wähle ich die richtige Nennweite der Pumpe?
(Beispiel: 50 l/min, Förderhöhe bzw. Gegendruck 4,0 bar)2) Die Druckluftmenge und der Druckluftbedarf lassen sich aus der Pumpenkennlinie ablesen
(Beispiel: 0,38 Nm3/min bei 6,0 bar)1“ Pumpen Kennlinie
Kennlinie ermittelt mit Wasser bei 20 °C.

Wie kann ich meine Dellmeco Pumpe am besten einbauen und anschließen?
Um eine optimale Förderung Ihrer Medien zu erreichen, empfehlen wir den Einsatz eines Pulsationsdämpfers. Dieser wird idealerweise am Druckausgang der Pumpe installiert. Um ein Übertragen von Schwingungen der Pumpe auf Ihre Rohrleitungen zu vermeiden, empfehlen wir flexible Anschlüsse (Schläuche bzw. Kompensatoren). Diese sollten sowohl druck- als auch saugseitig installiert werden.
Welchen Einfluss hat die Viskosität auf die Förderleistung
Für Fördermedien mit hoher Viskosität ist eine Reduzierung der Förderleistung zu berücksichtigen. In dem gezeigten Diagramm lässt sich die Reduzierung der Fördermenge bei zunehmender Viskosität des Fördermediums ablesen. Die entsprechende Pumpengröße kann ausgewählt werden. Im Beispiel wird eine gewünschte Fördermenge von 200 l/min bei einer Viskosität von 2.000 mPas zugrunde gelegt. Die gestrichelte Linie kreuzt die Auslegungslinie der Pumpe bei 248 l/min.
Worin unterscheiden sich AODD- und DME-Pumpen?
Membranpumpen unterscheiden sich primär im Antrieb:
- AODD-Pumpen (Air Operated Double Diaphragm): Sie arbeiten mit Druckluft.
Diese treibt die Membranen an, sodass die Pumpe vollkommen ohne elektrische
Energie funktioniert. Vorteil: hohe Sicherheit, auch in explosionsgefährdeten
Bereichen. Nachteil: höherer Luftverbrauch im Dauerbetrieb. - DME-Pumpen (Electromechanical): Sie arbeiten elektromechanisch über einen
Motor und eine Exzenterwelle. Dadurch entsteht ein gleichmäßiger Förderstrom bei
bis zu 70 % weniger Energieverbrauch. Vorteil: geringe Betriebskosten, leiser
Betrieb.
In der Praxis gilt: AODD-Pumpen sind flexibler und robuster in wechselnden Prozessen,
während die DME-Serie ideal für energieeffiziente Daueranwendungen ist.
Welche Pumpenarten gibt es neben Membranpumpen?
Die Pumpentechnik kennt eine Vielzahl von Bauarten, die je nach Medium und
Prozessanforderung ihre Stärken haben:
- Kreiselpumpen arbeiten mit einem rotierenden Laufrad und eignen sich
hervorragend für große Mengen dünnflüssiger Medien wie Wasser oder
Kühlflüssigkeiten. Sie sind effizient, aber weniger flexibel bei hochviskosen oder
abrasiven Stoffen. - Kolbenpumpen erzeugen sehr hohe Drücke und sind ideal für Dosier- und
Hochdruckanwendungen. Ihr Nachteil ist die aufwendigere Wartung. - Schlauch- oder Peristaltikpumpen fördern das Medium berührungsfrei in einem
Schlauch. Sie sind prädestiniert für empfindliche oder sterile Flüssigkeiten, zum
Beispiel in der Medizintechnik. - Zahnradpumpen bieten präzise Fördermengen bei viskosen Medien wie Ölen oder
Harzen, sind aber empfindlicher gegenüber Feststoffen.
Membranpumpen kombinieren die Vorteile vieler dieser Pumpentypen: Sie sind robust,
universell einsetzbar und fördern zuverlässig auch unter schwierigen Bedingungen. Deshalb
sind sie in vielen Industrien die erste Wahl.
Was ist eine Membranpumpe und wie funktioniert sie?
Eine Membranpumpe gehört zur Gruppe der Verdrängerpumpen. Sie nutzt flexible
Membranen, die sich im Takt bewegen und so ein Medium ansaugen und wieder ausstoßen.
Zwei Rückschlagventile verhindern den Rückfluss, sodass ein kontinuierlicher Förderstrom
entsteht.
Der große Vorteil von Membranpumpen ist ihre Vielseitigkeit: Sie sind selbstansaugend,
trockenlaufsicher und können neben dünnflüssigen Medien wie Wasser auch hochviskose
Flüssigkeiten, pastöse Stoffe oder Medien mit Feststoffanteilen fördern. Durch ihre robuste
Konstruktion eignen sie sich für fast alle Industrien, von der Chemie über die
Lebensmittelproduktion bis hin zur Abwassertechnik.
Im Gegensatz zu Kreiselpumpen erzeugen Membranpumpen keinen gleichmäßigen, sondern
einen pulsierenden Förderstrom. Dieser lässt sich bei Bedarf mit einem Pulsationsdämpfer
glätten. Gerade in Prozessen, in denen Sicherheit, Chemikalienbeständigkeit und Flexibilität
gefragt sind, sind Membranpumpen die bevorzugte Wahl.







